Anlässlich einer Ausstellung im Frühling 2003 wird Tamara Bialecka's neuster Katalog (1993 bis 2003) erscheinen. Vorab zwei Textauszüge:


"Der Stein der Weisen", 1992, Alabaster, Licht, Kupfer, 90 x 60 x 28 cm


"Notte piena di stelle", 1993, Strassenschild, fluoreszierende Farbe, 60 x 60 cm

Kein Pardon

Ronald Schenkel
Aufenthalte in Grenzbereichen, in Bereichen ambivalenter Wahrnehmung sind in der Regel nicht ungefährlich, sie sind aber auch bedeutend spannender, als auf dem sicheren Terrain nur im Rahmen eingeübter Techniken zu experimentieren. Tamara Bialecka hält sich vorzugsweise dort auf, wo andere sich aus mangelnder Trittsicherheit kaum hin wagen, zuweilen hart an der Grenze des Kitsches, auf jeden Fall dort, wo unterschiedlichste Techniken sich treffen, wo Materialien aus einem gewohnten Kontext in einen anderen hinüberwechseln und damit auch gleich eine Sinnwandlung erfahren. _weiterlesen_

Bild oben:
"The eye in the well", 1997, Videoinstallation

Zeit und Materie in der Kunst von Tamara Bialecka

Giuseppe Curonici
Das Bewusstsein von Zeit ist das neue Element in den polymateriellen Kompositionen von Tamara Bialecka. Polymaterielle Kunst basiert üblicherweise auf einer Gleichzeitigkeit. Eine Collage aus Holz, Glas, Metall und anderen Materialien, ein Flechtwerk aus Substanzen und Formen, die sich zusammen und zeitgleich darstellen. Die Philosophie lehrt uns, dass die Zeit eine der grundlegenden Formen aller menschlicher Erfahrung ist. Nun stellt die Kenntnis von Zeit im polymateriellen Werk eine Bereicherung an Bedeutungen dar und verändert die Vision. _weiterlesen_

Bild oben:
"Kronos", 1989 - 1993, Gips, Murano-Glass, Metall, 100 x 40 x 40 cm
(c) 2002 tamara@bialecka.ch
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